IVF in 10 Schritten.
Eine In-vitro-Fertilisation (IVF, künstliche Befruchtung) umfasst viele verschiedene Behandlungsschritte, die wir Ihnen auf dieser Seite näherbringen wollen.
Ihr Weg zum Wunschbaby – die 10 Schritte der IVF.
Terminvereinbarung
Ihr Wunschbaby lässt auf sich warten? Zögern Sie nicht länger und vereinbaren Sie einen Termin im WIF – oder besuchen Sie vorab einen kostenlosen Infoabend: Wir bieten Ihnen jeden Monat einen allgemeinen einstündigen Gruppen-Infoabend sowie persönliche 15-minütige Orientierungsgespräche an.
Sie möchten nicht länger warten? Dann vereinbaren Sie Ihren persönlichen Erstberatungstermin telefonisch in Wien unter +43 1 877 77 75, in Baden unter +43 2252 206857 oder über unser Kontaktformular.
Voruntersuchungen
Idealerweise bringen Sie zum Erstgespräch bereits alle Unterlagen und früheren Befunde mit. Ein Spermiogramm und die Blutabnahme der Frau (Hormonwerte, zyklusabhängig) als wichtige Voruntersuchungen können Sie auch gerne bei uns durchführen lassen. Unser Team am Infoschalter gibt Ihnen sehr gerne Auskunft.
Erstgespräch
Wir lernen einander kennen und erarbeiten Ihren individuellen Therapieplan auf Basis der vorliegenden Untersuchungsergebnisse. In einem ersten persönlichen Gespräch werden Sie umfassend beraten und aufgeklärt: Wir analysieren gemeinsam Ihre Situation und schlagen jene Methode vor, die sich für Ihre individuellen Bedürfnisse am besten eignet. Seien Sie versichert, dass unser Team aus Ärzt:innen, Laborant:innen und Assistent:innen alle Möglichkeiten ausschöpfen wird, damit Ihr Wunsch wahr werden kann.
Eizellstimulation
Mit Hormonspritzen, die Sie sich ganz einfach zuhause selbst verabreichen, werden Ihre Eierstöcke zum Heranreifen mehrerer Eizellen stimuliert. Dafür werden FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) in Reinform oder als Kombinationspräparat verwendet – täglich, immer zur selben Tageszeit.
Die Anwendung der Medikamente wird zu Beginn der Behandlung genau erklärt und demonstriert und kann von der Patientin selbst oder vom Partner durchgeführt werden, wodurch keine täglichen Arztbesuche notwendig sind. Erklärvideos zu den Medikamenten finden Sie in unserer Video-Bibliothek.
Stimulationsultraschall
Durch engmaschige Ultraschalluntersuchungen werden die Anzahl der Eibläschen, deren Wachstumsverlauf und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut genau beobachtet. Haben die Eibläschen eine bestimmte Größe erreicht, wird der Eisprung durch die Verabreichung des Hormons hCG (humanes Choriongonadotropin) medikamentös ausgelöst. Damit kann der optimale Zeitpunkt, kurz vor dem Eisprung, für die Eizellentnahme festgelegt werden.
Eizellpunktion
36 Stunden nach der „eisprungauslösenden Spritze“ werden die Eizellen ambulant durch die Scheide entnommen. Anschließend werden sie unter mikroskopischer Sicht in ein spezielles Nährmedium überführt und in einem Brutschrank bei 37 °C inkubiert.
Die Eizellpunktion dauert nur etwa 5–15 Minuten, abhängig von der Anzahl der Eibläschen. Um den Eingriff zu erleichtern, erhalten unsere Patientinnen eine Kombination aus Schlaf- und Schmerzmitteln. Die Behandlung erfolgt ambulant – notwendig ist lediglich eine Beobachtungszeit von 1 bis 2 Stunden in unseren Ruheräumen.
Befruchtung
Die Befruchtung der entnommenen Eizellen erfolgt noch am selben Tag. Dazu werden die durch Masturbation gewonnenen Spermien nach einer speziellen Aufbereitungstechnik mit den Eizellen in einem Schälchen zusammengebracht – der Befruchtungsvorgang erfolgt auf „natürliche“ Art und Weise.
Am nächsten Tag wird unter mikroskopischer Sicht kontrolliert, wie viele der Eizellen tatsächlich Zeichen einer stattgefundenen Fertilisierung aufweisen.
Embryotransfer
2–5 Tage nach der Befruchtung werden 1–2 Embryonen mit Hilfe eines dünnen, flexiblen Katheters unter Ultraschallsicht in die Gebärmutter eingebracht. An welchem Tag der Embryotransfer stattfindet, hängt von der Anzahl der befruchteten Eizellen ab; für den Transfer werden die qualitativ besten Embryonen ausgewählt.
Das Einbringen der Embryonen dauert nur wenige Minuten und verläuft im Allgemeinen schmerzlos.
Schwangerschaftstest
Frühestens zwei Wochen nach dem Transfer kann durch den Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG eine Schwangerschaft nachgewiesen werden. Die Wahrscheinlichkeit, im Rahmen einer IVF-Behandlung im Wunschbaby Institut Feichtinger schwanger zu werden, liegt bei ungefähr 72 %.
Ein Erklärvideo zur Durchführung des Schwangerschaftstests finden Sie in unserer Video-Bibliothek.
Endlich schwanger!
Im Idealfall hat die künstliche Befruchtung schon beim ersten Mal geklappt und Sie dürfen schon bald Ihr Wunschbaby in Händen halten. Das WIF gilt als Pionier der modernen Fortpflanzungsmedizin und ist eine der führenden Kliniken weltweit – mit unserer Hilfe haben bereits viele tausend Kinder das Licht der Welt erblickt. Danke für Ihr Vertrauen!
Mehr über die IVF erfahren
Sie möchten die medizinischen Hintergründe genauer verstehen? Auf unserer IVF-Seite erklären wir Indikation, Erfolgschancen und Ablauf im Detail.
Machen wir den ersten Schritt gemeinsam.
Vereinbaren Sie ein persönliches Erstgespräch oder lernen Sie uns bei einem kostenlosen Infoabend kennen.
Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75