Natürlich schwanger in 10 Schritten.
Im Wunschbaby Institut Feichtinger unterstützen wir Sie von der verständnisvollen Aufklärung über die umfassende Abklärung bis hin zur Hightech-Kinderwunsch-Behandlung – auf Ihrem Weg zur erfolgreichen Schwangerschaft in 10 einfachen Schritten.
Natürlich schwanger werden – worauf es wirklich ankommt.
Viele Paare brauchen keine Hightech-Behandlung, sondern das richtige Timing, eine ehrliche Abklärung und jemanden, der den Zyklus mitliest. Genau dort beginnt unser Weg mit Ihnen.
Das fruchtbare Fenster verstehen
Eine Eizelle ist nach dem Eisprung nur sehr kurz befruchtungsfähig – Spermien überleben im günstigen Zervixschleim dagegen mehrere Tage. Daraus ergibt sich ein enges Zeitfenster von wenigen Tagen pro Zyklus, in dem eine Schwangerschaft überhaupt entstehen kann.
Regelmäßiger Verkehr in diesen Tagen ist wirksamer als jede aufwendige Berechnung. Hinweise auf den Eisprung geben spinnbarer Zervixschleim, ein Anstieg der Basaltemperatur danach und Ovulationstests. Sicher nachweisen lässt sich der Eisprung allerdings nur per Ultraschall und Hormonbestimmung – und genau das machen wir im Rahmen der Zyklusbeobachtung. Weitere Grundlagen finden Sie in unserem Ratgeber schwanger werden.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
Als Orientierung gilt: Wenn Sie unter 35 sind und seit einem Jahr regelmäßig ungeschützten Verkehr haben, oder über 35 und seit sechs Monaten, ohne dass eine Schwangerschaft eingetreten ist, ist eine Abklärung sinnvoll.
Nicht warten sollten Sie bei unregelmäßigem oder ausbleibendem Zyklus, bei bekannter Endometriose, nach Operationen im Bauchraum, nach einer Chemotherapie oder nach wiederholten Fehlgeburten. Auch beim Mann lohnt der frühe Blick: Ein Spermiogramm ist schnell gemacht und erspart oft monatelanges Rätseln. Mehr dazu unter ab wann Hilfe sinnvoll ist.
Ihr Weg zur natürlichen Schwangerschaft.
Diese zehn Schritte beschreiben, was wir gemeinsam mit Ihnen tun – von der ersten Terminvereinbarung bis zum positiven Test.
Terminvereinbarung
Ihr Wunschbaby lässt auf sich warten? Zögern Sie nicht länger und vereinbaren Sie einen Termin im WIF – oder besuchen Sie vorab einen kostenlosen Infoabend: Wir bieten Ihnen jeden Monat einen allgemeinen einstündigen Gruppen-Infoabend sowie persönliche 15-minütige Orientierungsgespräche an.
Sie möchten nicht länger warten? Dann vereinbaren Sie Ihren persönlichen Erstberatungstermin telefonisch in Wien unter +43 1 877 77 75, in Baden unter +43 2252 206857 oder über unser Kontaktformular.
Voruntersuchungen
Idealerweise bringen Sie zum Erstgespräch bereits alle Unterlagen und früheren Befunde mit. Ein Spermiogramm und die Blutabnahme der Frau (Hormonwerte, zyklusabhängig) als wichtige Voruntersuchungen können Sie auch gerne bei uns durchführen lassen. Unser Team am Infoschalter gibt Ihnen sehr gerne Auskunft.
Erstgespräch
Wir lernen einander kennen und erarbeiten Ihren individuellen Therapieplan auf Basis der vorliegenden Untersuchungsergebnisse. In einem ersten persönlichen Gespräch werden Sie umfassend beraten und aufgeklärt: Wir analysieren gemeinsam Ihre Situation und schlagen jene Methode vor, die sich für Ihre individuellen Bedürfnisse am besten eignet. Seien Sie versichert, dass unser Team aus Ärzt:innen, Laborant:innen und Assistent:innen alle Möglichkeiten ausschöpfen wird, damit Ihr Wunsch wahr werden kann.
Eileiterüberprüfung
Mittels einer einfachen und zumeist schmerzlosen Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung wird die Durchgängigkeit der Eileiter überprüft. Die Ultraschalluntersuchung (HyCoSy – Hydrokontrastsonographie) kann in der ersten Zyklushälfte bei uns im Institut durchgeführt werden.
Zyklusbeobachtung
Mittels Ultraschall und Harn- bzw. Bluttests wird das Heranwachsen eines Eibläschens und die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut beobachtet. Jede Frau hat hierbei ihren individuellen Zyklus.
Eisprung
Wenn ein reifes Eibläschen mittels Ultraschall nachgewiesen werden kann und die Schleimhaut ausreichend aufgebaut ist, kann entweder der Eisprung mittels natürlicher Hormone ausgelöst oder der körpereigene Eisprung abgewartet werden.
Befruchtung
Einige Stunden vor dem Eisprung sollte das Paar – bei ausreichender Samenqualität – Geschlechtsverkehr haben, oder es wird, wenn notwendig, eine Insemination durchgeführt.
Einnistung
In der zweiten Zyklushälfte unterstützen wir mithilfe des Gelbkörperhormons (Progesteron) die Einnistung des Embryos. Wenn notwendig, können auch andere unterstützende Medikamente gegeben werden, die eine Einnistung begünstigen bzw. eine Fehlgeburt verhindern können.
Schwangerschaftstest
In etwa zwei Wochen nach dem Eisprung kann mittels Harntest oder Bluttest die Schwangerschaft nachgewiesen werden.
Endlich schwanger!
Im Idealfall hat es schon beim ersten Mal geklappt und Sie dürfen schon bald Ihr Wunschbaby in Händen halten. Das WIF gilt als Pionier der modernen Fortpflanzungsmedizin und ist eine der führenden Kliniken weltweit – mit unserer Hilfe haben bereits viele tausend Kinder das Licht der Welt erblickt. Danke für Ihr Vertrauen!
Was Sie zusätzlich beeinflussen können.
Nichts davon ersetzt eine Abklärung – aber alles davon wirkt auf jedem weiteren Weg mit, den Sie gehen.
Für die Frau
- Nikotin meiden – es beeinflusst die Eizellqualität und die Durchblutung.
- Alkohol reduzieren, besonders in der zweiten Zyklushälfte.
- Ein Gewicht im gesunden Bereich anstreben: Sowohl deutliches Über- als auch Untergewicht können den Zyklus stören.
- Folsäure einnehmen, idealerweise einige Monate vor einer Schwangerschaft.
- Schilddrüse und Vitamin-D-Status abklären lassen.
Für den Mann
- Ein Spermiogramm machen lassen – auch dann, wenn kein Verdacht besteht.
- Nicht rauchen: Nikotin beschleunigt die DNA-Fragmentierung der Spermien.
- Hitze im Schritt meiden, etwa lange Saunagänge oder den Laptop am Schoß.
- Bewegung ja, Extrembelastung eher nicht.
- Anabolika und ähnliche Substanzen sind ein häufig unterschätztes Problem.
Für Ihr Timing
- Zykluslänge über einige Monate notieren – das ist die einfachste Grundlage jeder Planung.
- Auf spinnbaren Zervixschleim achten: ein guter Hinweis auf die fruchtbaren Tage.
- Basaltemperatur oder Ovulationstests können ergänzen, ersetzen aber keinen Ultraschall.
- Regelmäßiger Verkehr im fruchtbaren Fenster ist wirksamer als exakte Punktlandungen.
- Sich keinen Druck machen – auch das ist ein Faktor.
Sanfte Hilfe – und wann mehr sinnvoll wird.
Zwischen „einfach weiter probieren“ und einer künstlichen Befruchtung liegen mehrere Stufen. Wir gehen sie in dieser Reihenfolge.
Was im natürlichen Zyklus möglich ist
Ein Zyklusmonitoring mit Ultraschall und Hormonwerten zeigt, ob ein Eibläschen heranreift, wann der Eisprung stattfindet und ob die Gebärmutterschleimhaut ausreichend aufgebaut ist. Auf dieser Basis können wir gezielt unterstützen: den Eisprung mit natürlichen Hormonen auslösen, wenn er zu spät oder gar nicht kommt, oder die zweite Zyklushälfte mit dem Gelbkörperhormon Progesteron stabilisieren, damit die Einnistung besser gelingt. Auch Begleitfaktoren wie Schilddrüsenwerte, Prolaktin oder der Insulinstoffwechsel gehören dazu – sie sind oft leicht zu korrigieren und wirken sich unmittelbar auf den Zyklus aus.
Wann der nächste Schritt sinnvoll ist
Bleibt der Erfolg über mehrere gut beobachtete Zyklen aus, sprechen wir offen über die nächste Stufe. Das ist meist zunächst die Insemination – ein sanfter Schritt, bei dem der aufbereitete Samen zum optimalen Zeitpunkt in die Gebärmutter eingebracht wird.
Sind die Eileiter verschlossen, liegt eine deutlich eingeschränkte Samenqualität vor oder ist die Zeit ein wesentlicher Faktor, führt der Weg zur künstlichen Befruchtung – also zu IVF oder ICSI. Wir empfehlen diesen Schritt nicht früher als nötig, aber auch nicht später als sinnvoll: Zeit ist in der Kinderwunschmedizin der wichtigste Faktor, den man nicht zurückholen kann. Einen Überblick über alle Stufen finden Sie unter Kinderwunsch-Behandlungen.
Passende Erklärvideos zu Ihren Schritten.
Schwangerschaftstest
Ein Institut, das mit dem kleinsten Schritt beginnt
Man würde es von einem Hightech-Institut vielleicht nicht erwarten: Viele Paare, die zu uns kommen, brauchen keine künstliche Befruchtung. Sie brauchen eine gründliche Abklärung, ein genaues Zyklusmonitoring und jemanden, der ihnen sagt, woran es liegt. Deshalb beginnen wir mit der sanftesten Methode, die in Ihrer Situation realistisch Aussicht auf Erfolg hat – und nicht mit der größten.
Dass wir das können, hat mit unserer Geschichte zu tun. Das Wunschbaby Institut Feichtinger ist seit 1982/83 Pionier der Fortpflanzungsmedizin in Österreich: Hier kam das erste österreichische IVF-Baby zur Welt, 1993 wurde die ICSI durch das WIF in Österreich eingeführt, und über 30.000 Geburten sind aus Behandlungen bei uns hervorgegangen. Mit eigenem Hormon- und Genetiklabor im Haus erhalten Sie Diagnostik und Behandlung aus einer Hand – 360 Grad, an unseren Standorten in Wien, Baden und St. Pölten.
Und weil ein Kinderwunsch mehr ist als ein medizinisches Thema, nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen – auch für die, die keine medizinischen sind. We are family.
Häufige Fragen zum natürlichen Schwangerwerden.
Wie lange darf es dauern, bis man natürlich schwanger wird?
Bei einem großen Teil der Paare tritt eine Schwangerschaft innerhalb des ersten Jahres ein – dass es einige Monate dauert, ist normal und kein Anzeichen für ein Problem. Als Orientierung für eine Abklärung gilt: unter 35 nach zwölf Monaten, über 35 schon nach sechs Monaten. Bei unregelmäßigem Zyklus, bekannter Endometriose oder wiederholten Fehlgeburten sollten Sie nicht warten.
Wie finde ich meine fruchtbaren Tage?
Hinweise geben klarer, spinnbarer Zervixschleim, ein Anstieg der Basaltemperatur nach dem Eisprung und Ovulationstests, die den LH-Anstieg im Harn messen. Diese Methoden sind hilfreich, aber ungenau. Sicher bestimmen lässt sich der Eisprung über Ultraschall und Hormonwerte – das ist Teil der Zyklusbeobachtung, die wir bei uns im Haus durchführen.
Wie oft sollten wir Verkehr haben, um schwanger zu werden?
Regelmäßiger Verkehr etwa jeden zweiten Tag rund um die fruchtbaren Tage ist ein guter Rhythmus. Langes „Sparen“ verbessert die Samenqualität nicht, und exakte Punktlandungen sind nicht notwendig. Wichtiger als jede Rechenmethode ist, dass Sie sich damit nicht unter Druck setzen.
Kann eine Insemination auch im natürlichen Zyklus erfolgen?
Ja. Wenn Ihr Zyklus regelmäßig ist und ein Eibläschen zuverlässig heranreift, ist eine Insemination ohne hormonelle Stimulation möglich. Sie wird dann anhand des Ultraschalls und der Hormonwerte in das fruchtbare Fenster gelegt. Reift kein Follikel oder bleibt der Eisprung aus, unterstützen wir sanft mit Medikamenten.
Was bringt eine Zyklusbeobachtung, wenn ich meinen Zyklus kenne?
Sie zeigt Dinge, die von außen nicht sichtbar sind: ob überhaupt ein Eisprung stattfindet, ob das Eibläschen ausreichend groß wird, wie sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut und ob die zweite Zyklushälfte stabil ist. Viele scheinbar normale Zyklen haben genau dort eine Schwachstelle – und die lässt sich oft einfach behandeln.
Hilft es, mehr Sport zu machen oder abzunehmen?
Ein Gewicht im gesunden Bereich wirkt sich günstig auf den Zyklus aus – das gilt für deutliches Übergewicht wie für Untergewicht. Moderate Bewegung ist förderlich, exzessives Training kann den Zyklus dagegen stören. Sinnvoll sind kleine, dauerhafte Veränderungen statt radikaler Programme, die zusätzlichen Stress erzeugen. Ausführliches dazu lesen Sie auf unserer Seite Gewicht & Kinderwunsch.
Muss auch mein Partner untersucht werden, wenn ich natürlich schwanger werden will?
Ja, und das möglichst früh. Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit verteilen sich etwa gleichmäßig auf Frau, Mann und beide zusammen. Ein Spermiogramm ist rasch gemacht und liefert entscheidende Informationen – ohne dieses Ergebnis bleibt jede Planung unvollständig.
Was ist, wenn es auf natürlichem Weg trotz Unterstützung nicht klappt?
Dann sehen wir uns gemeinsam an, was die beobachteten Zyklen gezeigt haben, und besprechen die nächste Stufe: meist zunächst eine Insemination, bei entsprechenden Befunden eine künstliche Befruchtung mit IVF oder ICSI. Alle bisher erhobenen Befunde behalten ihre Gültigkeit – Sie beginnen nicht von vorne.
Machen wir den ersten Schritt gemeinsam.
Vereinbaren Sie ein persönliches Erstgespräch oder lernen Sie uns bei einem kostenlosen Infoabend kennen.
Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75