Weibliche Fruchtbarkeit · Wunschbaby Institut Feichtinger Wien
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Ferticheck Female – die Bestimmung der weiblichen Fruchtbarkeit.

Mit einigen simplen Tests können wir Ihre Fruchtbarkeit feststellen! In der westlichen Welt wird der Kinderwunsch aus unterschiedlichsten Gründen immer weiter nach hinten verlagert – viele Frauen machen sich deswegen Sorgen um ihre Fruchtbarkeit.

Mit zunehmendem Alter sinkt die Eizellreserve stark ab. Es können sich aber auch im Laufe des Lebens Eileiterverklebungen durch Entzündungen oder Operationen entwickeln, welche den Transport von Samenzellen zur Eizelle bzw. von Embryos in die Gebärmutter blockieren.

Gerade wenn erst ab Mitte 30 an die Erfüllung des Kinderwunsches gedacht wird, sollten Paare möglichst frühzeitig über ihre Fruchtbarkeit Bescheid wissen. Einen Überblick über alle möglichen Gründe für unerfüllten Kinderwunsch finden Sie auf unserer Seite Ursachen.

Baustein 1

Der Hormonstatus zum Zyklusbeginn.

Der hormonelle Kreislauf der Frau ist ein sensibles, aufeinander abgestimmtes System, in dem mehrere Hormone eine wesentliche Rolle spielen. Diese Hormone werden sowohl im Gehirn, in der Schilddrüse, im Eierstock sowie in der Nebennierenrinde gebildet. Bereits kleinere Abweichungen können eine Schwangerschaft erschweren, weshalb zumeist einer der ersten Schritte einer Kinderwunschabklärung der Hormonstatus zu Zyklusbeginn (also während der ersten Tage der Blutung) ist.

Aus diesem Hormonstatus können Rückschlüsse auf die Eierstock-, Schilddrüsen- sowie Hirnanhangsdrüsen-Funktion gezogen werden. Wenn Sie einen Hormonstatus bei uns durchführen möchten, melden Sie sich bei Einsetzen Ihrer Menstruation einfach bezüglich eines Termins für eine Blutabnahme.

Bestimmung der weiblichen Fruchtbarkeit
Die Eizellreserve – Bestimmung mit dem Anti-Müller-Hormon (AMH)
Baustein 2

Die Eizellreserve – das AMH.

Jede Frau wird mit ihrer Eizellreserve geboren, welche im Laufe des Lebens nach und nach aufgebraucht wird. Mit jedem Menstruationszyklus machen sich mehrere Eibläschen auf den Weg, wovon sich ein Eibläschen durchsetzt. Der einfachste Weg, um eine ausreichende Eierstockreserve festzustellen, ist ein regelmäßiger Zyklus: Besonders kurze oder lange Abstände von einer Blutung bis zur nächsten können ein Hinweis auf eine zu niedrige oder zu hohe Eizellreserve sein. Der Frauenarzt kann mithilfe eines Abzählens der Antralfollikel – also der wachstumsbereiten Eibläschen am Eierstock – auch Rückschlüsse auf die Eizellreserve ziehen.

Die genaueste Bestimmung der Eizellreserve ist jedoch mithilfe des Anti-Müller-Hormons – AMH – möglich. Über diese Blutabnahme erhält eine Frau eine exakte Information, wie hoch die Eizellreserve und damit „wie voll“ der Eierstock noch ist. Besonders relevant ist dies bei Frauen mit Kinderwunsch sowie bei Frauen mit vorangegangenen Operationen im Bauchraum, Endometriose oder PMOS (früher PCO-Syndrom) – alles Zustände, die sich auf das AMH auswirken. Mithilfe des AMH-Werts können wir auch abschätzen, wie viele Eizellen wir im Rahmen einer künstlichen Befruchtung gewinnen können. Sie können das AMH unabhängig vom Zyklustag gerne nach Terminvereinbarung bei uns im Institut abnehmen lassen.

Baustein 3

Die Eileiterdurchgängigkeit – HYCOSY.

Ein Verschluss der Eileiter führt dazu, dass die Verbindung zwischen Gebärmutter und Eierstock dauerhaft unterbrochen ist: Es können keine Samenzellen zur Eizelle gelangen, und befruchtete Eizellen gelangen nicht in die Gebärmutter, um sich einzunisten.

Es gibt mehrere Gründe, warum Eileiter verschlossen sind. Oftmals sind unbemerkte Entzündungen (z. B. durch Chlamydien) in der Vergangenheit die Ursache, aber auch eine Endometriose und angeborene Fehlbildungen können zu einem Eileiterverschluss führen.

Leider bemerkt eine Frau nicht, ob ihre Eileiter durchgängig sind oder nicht, da ein Verschluss weder zu Schmerzen noch zu sonstigen Symptomen führt. Auch im normalen gynäkologischen Ultraschall sind verschlossene Eileiter nicht sichtbar. Um die Durchgängigkeit festzustellen, wird mithilfe eines dünnen Katheters eine Flüssigkeit über die Eileiter gespült, welche im Ultraschall sichtbar ist.

Diese Untersuchung nennt sich HYCOSY (Hydrokontrastsonographie) und ist bei den meisten Frauen völlig schmerzfrei. Sie können eine HYCOSY gerne bei uns im Institut durchführen lassen – wir benötigen hierfür aktuelle vaginale Infektionsabstriche. Die Untersuchung wird üblicherweise in der ersten Zyklushälfte durchgeführt, und die Fruchtbarkeit ist dank einem gewissen „Durchputzeffekt“ in den ersten Monaten nach der Untersuchung sogar etwas erhöht.

HYCOSY – Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit
Gut zu wissen

Weibliche Fruchtbarkeit und Alter: Warum Zeit ein Faktor ist.

Die fruchtbarste Lebensphase einer Frau liegt zwischen 20 und 30 Jahren. Ab etwa Mitte 30 nimmt die Fruchtbarkeit spürbar ab – nicht nur, weil die Eizellreserve kleiner wird, sondern auch, weil der Anteil an Eizellen mit Chromosomenveränderungen steigt. Das erklärt, warum mit zunehmendem Alter sowohl die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft pro Zyklus sinkt als auch das Risiko für Fehlgeburten steigt.

Das bedeutet nicht, dass eine Schwangerschaft ab 35 unwahrscheinlich wäre – aber es bedeutet, dass eine frühzeitige Abklärung umso wertvoller ist. Wer den Kinderwunsch bewusst aufschieben möchte, kann mit dem vorsorglichen Einfrieren von Eizellen (Kryokonservierung) vorsorgen. Und wer aktuell versucht, schwanger zu werden, findet in unserem Ratgeber Schwanger werden praktische Tipps – von den fruchtbaren Tagen bis zum Lebensstil.

Selbst aktiv werden

Fruchtbarkeit verbessern: Was Sie selbst tun können.

Auch wenn sich die Eizellreserve nicht vergrößern lässt – die Rahmenbedingungen für eine Schwangerschaft können Sie aktiv beeinflussen. Ein normales Körpergewicht unterstützt das hormonelle Gleichgewicht: Sowohl deutliches Über- als auch Untergewicht können den Eisprung stören. Verzichten Sie möglichst auf Nikotin, da Rauchen die Eizellen schädigt und das Einsetzen der Wechseljahre beschleunigen kann, und reduzieren Sie Alkohol. Bereits bei bestehendem Kinderwunsch wird zudem die Einnahme von Folsäure empfohlen.

Und schließlich: Kennen Sie Ihre fruchtbaren Tage? Die Chance auf eine Schwangerschaft ist an den Tagen rund um den Eisprung am höchsten. Wenn es trotz guten Timings nach einem Jahr – ab 35 bereits nach sechs Monaten – nicht geklappt hat, ist der richtige Zeitpunkt für eine Abklärung gekommen. Bei einer Kinderwunsch-Erstberatung oder einem unserer kostenlosen Kinderwunsch-Infoabende beantworten wir alle Ihre Fragen – ganz unverbindlich.

Jetzt Termin vereinbaren

Vereinbaren Sie gerne jetzt Ihren Termin zur Ermittlung Ihrer Fruchtbarkeit bei uns im Wunschbaby Institut Feichtinger – telefonisch unter +43 1 877 77 75 oder über unser Kontaktformular. Übrigens: Auch für den Mann gibt es einen einfachen Check – das Spermiogramm.

Zum Kontaktformular
Häufige Fragen

Weibliche Fruchtbarkeit: Ihre Fragen.

Welche Untersuchungen umfasst der Ferticheck Female?

Der Ferticheck Female besteht aus drei Bausteinen: dem Hormonstatus zu Zyklusbeginn, der Bestimmung der Eizellreserve über den AMH-Wert und der Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit mittels HYCOSY. Zusammen ergeben diese Untersuchungen ein aussagekräftiges Bild Ihrer Fruchtbarkeit.

Wann im Zyklus sollte der Hormonstatus gemacht werden?

Der Hormonstatus wird idealerweise zu Zyklusbeginn abgenommen, also während der ersten Tage der Regelblutung. Melden Sie sich einfach bei Einsetzen Ihrer Menstruation für einen Blutabnahmetermin. Der AMH-Wert kann dagegen an jedem beliebigen Zyklustag bestimmt werden.

Ist die HYCOSY-Untersuchung schmerzhaft?

Bei den meisten Frauen ist die HYCOSY völlig schmerzfrei – manche empfinden ein kurzes, mensartiges Ziehen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und findet üblicherweise in der ersten Zyklushälfte statt. Wir benötigen dafür lediglich aktuelle vaginale Infektionsabstriche.

Wie schnell erhalte ich meine Ergebnisse?

Da wir über ein eigenes Hormonlabor verfügen, liegen die Hormon- und AMH-Werte in der Regel rasch vor. Das Ergebnis der HYCOSY sehen Sie sogar unmittelbar während der Untersuchung am Ultraschallbild. Alle Befunde besprechen wir anschließend ausführlich mit Ihnen.

Kann meine Fruchtbarkeit trotz regelmäßigem Zyklus eingeschränkt sein?

Ja. Ein regelmäßiger Zyklus ist ein gutes Zeichen, schließt aber etwa verschlossene Eileiter nicht aus – diese verursachen keinerlei Beschwerden. Und in rund der Hälfte der Fälle liegt eine Ursache (auch) beim Partner, weshalb parallel immer ein Spermiogramm sinnvoll ist.

Ab wann sollte ich meine Fruchtbarkeit abklären lassen?

Wenn Sie unter 35 sind und seit einem Jahr vergeblich versuchen, schwanger zu werden – ab 35 bereits nach sechs Monaten. Unabhängig davon ist der Ferticheck Female für alle Frauen sinnvoll, die ihre Familienplanung aufschieben und wissen möchten, wie es um ihre Fruchtbarkeit steht.

Was passiert, wenn ein Befund auffällig ist?

Dann besprechen wir in Ruhe, was der Befund bedeutet und welche Wege es gibt – von einfachen Maßnahmen über die Insemination bis zur IVF. Ein auffälliger Wert ist kein Urteil, sondern die Grundlage für einen gezielten, individuellen Behandlungsplan.

Ihr nächster Schritt

Wir erfüllen Ihren Kinderwunsch!

Einige simple Tests genügen, um Klarheit über Ihre Fruchtbarkeit zu gewinnen – wir begleiten Sie dabei.

Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75

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