Myome & Zysten bei Kinderwunsch · Wunschbaby Institut Feichtinger Wien
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Myome & Zysten bei Kinderwunsch.

Myome und Eierstockzysten gehören zu den häufigsten gutartigen Veränderungen der weiblichen Geschlechtsorgane – und werden oft zufällig entdeckt. Die beruhigende Nachricht vorweg: Viele Myome und Zysten beeinflussen die Fruchtbarkeit gar nicht und brauchen keine Behandlung. Ob das auch bei Ihnen so ist, lässt sich mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung gut abklären.

Beratungsgespräch zu Myomen und Zysten im Kinderwunsch-Institut
Grundlagen

Was Myome sind.

Myome sind gutartige Knoten aus Muskelgewebe, die in oder an der Gebärmutter wachsen. Sie zählen zu den häufigsten gutartigen Veränderungen der Gebärmutter überhaupt – viele Frauen haben Myome, ohne je etwas davon zu bemerken. Myome sind kein Krebs und entarten nur äußerst selten.

Je nach Lage unterscheidet man Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen (submukös), solche, die in der Gebärmutterwand liegen (intramural), und solche, die nach außen wachsen (subserös). Genau diese Lage ist auch der Schlüssel zur Frage, ob ein Myom für den Kinderwunsch überhaupt eine Rolle spielt.

Grundlagen

Was Eierstockzysten sind.

Eierstockzysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen am oder im Eierstock. Die meisten davon sind sogenannte funktionelle Zysten: Sie entstehen im Rahmen des normalen Zyklus – etwa aus einem Eibläschen, das nicht gesprungen ist, oder aus dem Gelbkörper – und bilden sich häufig innerhalb weniger Wochen von selbst wieder zurück.

Daneben gibt es andere Zystenarten, die ärztlich beurteilt werden sollten – zum Beispiel Endometriosezysten, die im Rahmen einer Endometriose entstehen. Und noch eine häufige Verwechslung: Das PMOS (früher PCO-Syndrom) hat – trotz des früheren Namens („polyzystisch“) – nichts mit Zysten im eigentlichen Sinn zu tun – hier handelt es sich um viele kleine, unreife Eibläschen.

Kinderwunsch

Wann Myome und Zysten die Fruchtbarkeit beeinflussen können.

Ob ein Myom für den Kinderwunsch relevant ist, hängt vor allem von seiner Lage und Größe ab. Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen oder diese verformen, können die Einnistung des Embryos stören – kleine Myome in der Gebärmutterwand oder an der Außenseite bleiben dagegen oft völlig ohne Folgen für die Fruchtbarkeit. Viele Frauen mit Myomen werden ganz normal schwanger. Mehr zur Rolle der Gebärmutter bei der Einnistung lesen Sie auf unserer Seite Gebärmutter & Kinderwunsch.

Ähnliches gilt für Eierstockzysten: Funktionelle Zysten sind meist harmlos und verschwinden von selbst – sie stehen einer Schwangerschaft in der Regel nicht im Weg. Manche Zysten können jedoch den Zyklus beeinflussen oder, wie Endometriosezysten, mit einer Grunderkrankung zusammenhängen, die abgeklärt gehört. Entscheidend ist deshalb nicht die Diagnose „Myom“ oder „Zyste“ an sich, sondern die individuelle Beurteilung: Was genau liegt vor, wo liegt es und was bedeutet das für Ihren Kinderwunsch?

Diagnose

So klären wir Myome und Zysten ab.

Die wichtigste Untersuchung ist der Ultraschall – schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und direkt bei uns im Institut.

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Ausführliches Erstgespräch

Wir besprechen Ihre Vorgeschichte, Ihre Beschwerden und bereits vorhandene Befunde – etwa im Rahmen einer Kinderwunsch-Erstberatung. Daraus ergibt sich, welche Untersuchungen sinnvoll sind.

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Ultraschalluntersuchung

Mit dem vaginalen Ultraschall beurteilen wir Gebärmutter und Eierstöcke: Gibt es Myome oder Zysten – und wenn ja, wo liegen sie und wie groß sind sie? Bei funktionellen Zysten zeigt oft schon eine Kontrolle im Verlauf des Zyklus, dass sie sich von selbst zurückbilden.

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Ergänzende Diagnostik bei Bedarf

Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein – etwa ein Hormonstatus aus unserem eigenen Hormonlabor oder eine genauere Beurteilung der Gebärmutterhöhle. Was nötig ist, entscheiden unsere Ärzt:innen individuell.

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Befundbesprechung & Plan

Alle Ergebnisse besprechen wir ausführlich mit Ihnen – und klären gemeinsam, ob überhaupt eine Behandlung nötig ist und wie Ihr Weg zum Wunschkind am besten aussieht.

Behandlung

Behandlungsoptionen: von Beobachten bis Operation.

Viele Myome und die meisten funktionellen Zysten brauchen gar keine Behandlung – hier genügt es, den Befund im Ultraschall zu kontrollieren. Ist eine Behandlung sinnvoll, stehen grundsätzlich mehrere Wege zur Verfügung: das kontrollierte Beobachten, medikamentöse Ansätze sowie operative Verfahren, mit denen Myome oder Zysten gezielt entfernt werden können.

Welcher Weg der richtige ist, lässt sich nicht pauschal sagen – die Entscheidung hängt von Lage, Größe und Beschwerden ab, vor allem aber von Ihrem Kinderwunsch und Ihrer Gesamtsituation. Unsere Ärzt:innen beraten Sie dazu individuell und wägen gemeinsam mit Ihnen ab, ob eine Behandlung Ihre Chancen verbessert – oder ob Sie direkt in die Kinderwunschbehandlung starten können.

Ihr Weg

Mit Myomen oder Zysten zum Wunschkind.

Die Diagnose „Myom“ oder „Zyste“ ist kein Hindernis auf dem Weg zum Wunschkind – sie ist ein Befund, der in die Gesamtplanung einfließt. Zeigt die Abklärung, dass Myome oder Zysten Ihre Fruchtbarkeit nicht beeinträchtigen, steht der Kinderwunschbehandlung nichts im Weg. Ist ein Befund relevant, besprechen wir mit Ihnen, ob er zuerst behandelt werden sollte oder parallel zur Behandlung beobachtet werden kann.

Für den Weg zur Schwangerschaft stehen anschließend alle Möglichkeiten offen – vom natürlichen Weg über die Insemination bis zur IVF. Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Ihren gesamten Befunden ab – auch denen Ihres Partners, etwa dem Spermiogramm.

Myome und Zysten sind nur eine von vielen möglichen Ursachen

Oft wirken bei unerfülltem Kinderwunsch mehrere Faktoren zusammen. Einen Überblick über die häufigsten Gründe – von der Eileiter-Durchgängigkeit über die Endometriose bis zur männlichen Unfruchtbarkeit – finden Sie auf unserer Ursachen-Seite.

Alle Ursachen im Überblick
Häufige Fragen

Myome, Zysten und Kinderwunsch: Ihre Fragen.

Kann ich mit Myomen schwanger werden?

In vielen Fällen ja: Ob ein Myom die Fruchtbarkeit beeinflusst, hängt vor allem von seiner Lage und Größe ab. Viele Frauen mit Myomen werden ganz normal schwanger. Relevant sind vor allem Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen oder sie verformen – ob das bei Ihnen der Fall ist, klärt eine Ultraschalluntersuchung.

Kann ich mit einer Eierstockzyste schwanger werden?

Meist ja: Die häufigsten Zysten sind funktionelle Zysten, die im Rahmen des normalen Zyklus entstehen und sich oft von selbst zurückbilden – sie stehen einer Schwangerschaft in der Regel nicht im Weg. Andere Zystenarten, etwa Endometriosezysten, sollten ärztlich beurteilt werden. Was für Ihre Zyste gilt, zeigt die Abklärung im Ultraschall.

Muss jedes Myom behandelt werden?

Nein. Viele Myome verursachen weder Beschwerden noch beeinträchtigen sie die Fruchtbarkeit – dann genügt es, sie im Ultraschall zu kontrollieren. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, entscheiden unsere Ärzt:innen individuell anhand von Lage, Größe, Beschwerden und Ihrem Kinderwunsch.

Sind Myome oder Zysten gefährlich?

Myome sind gutartige Muskelknoten und entarten nur äußerst selten; auch die meisten Eierstockzysten sind harmlos. Wichtig ist trotzdem die ärztliche Beurteilung: Sie klärt, um welche Art von Veränderung es sich handelt, ob Kontrollen genügen und ob der Befund für Ihren Kinderwunsch eine Rolle spielt.

Wie werden Myome und Zysten festgestellt?

In erster Linie mit dem vaginalen Ultraschall – einer schmerzfreien Untersuchung ohne Strahlenbelastung, die Sie direkt bei uns im Institut durchführen lassen können. Dabei sehen wir, ob Myome oder Zysten vorliegen, wo sie liegen und wie groß sie sind. Je nach Befund können ergänzende Untersuchungen sinnvoll sein.

Welche Myome können die Einnistung stören?

Vor allem Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen (submuköse Myome) oder die Höhle verformen, können die Einnistung des Embryos beeinträchtigen. Myome in der Gebärmutterwand oder an der Außenseite der Gebärmutter bleiben dagegen häufig ohne Auswirkung auf die Fruchtbarkeit – entscheidend ist die individuelle Beurteilung.

Hat das PMOS (früher PMOS) etwas mit Eierstockzysten zu tun?

Trotz des Namens: nein. Beim PMOS (früher „polyzystisches Ovarsyndrom“, PCOS) handelt es sich nicht um Zysten im eigentlichen Sinn, sondern um viele kleine, unreife Eibläschen in den Eierstöcken. Es ist eine hormonelle Störung mit eigenen Behandlungswegen – und wird bei uns gezielt abgeklärt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Myomen und Zysten?

Grundsätzlich drei Wege: kontrolliertes Beobachten mit Ultraschallkontrollen, medikamentöse Ansätze sowie operative Verfahren, mit denen ein Myom oder eine Zyste gezielt entfernt wird. Welcher Weg in Ihrer Situation sinnvoll ist – und ob überhaupt behandelt werden muss –, entscheiden unsere Ärzt:innen gemeinsam mit Ihnen, abgestimmt auf Ihren Kinderwunsch.

Ihr nächster Schritt

Wir erfüllen Ihren Kinderwunsch!

Ob Myome oder Zysten für Ihren Kinderwunsch eine Rolle spielen, lässt sich mit einem Ultraschall gut abklären – wir begleiten Sie dabei.

Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75

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