Weibliche Fruchtbarkeit
Zyklus, Hormone, Eizellreserve: Was die Fruchtbarkeit der Frau beeinflusst.
Von „Sterilität“ spricht man, wenn nach einem Jahr regelmäßigem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eintritt. Die gute Nachricht: Die Ursachen lassen sich heute in den meisten Fällen finden – und behandeln.
Die Ursachen bei der Frau können hormonell bedingt, eileiterbedingt oder immunologisch bedingt sein. Häufige Auslöser sind das PMOS (früher PCO-Syndrom), Endometriose, verschlossene Eileiter oder eine verminderte Eizellreserve (AMH-Wert).
Die Ursachen beim Mann sind meist eine unzureichende Spermienproduktion oder eine Störung des Spermientransports. Klarheit schafft ein Spermiogramm – eine einfache, schnelle Untersuchung.
Bei Mann und Frau können die Ursachen auch im psychischen Bereich liegen – mehr dazu unter psychotherapeutische Begleitung.
Hinter einem unerfüllten Kinderwunsch steckt selten ein einzelner Grund – meist wirken mehrere Faktoren zusammen. Bei der Frau zählen hormonelle Störungen zu den häufigsten Ursachen: Ein unregelmäßiger Zyklus, Störungen der Eizellreifung, eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder ein erhöhter Prolaktinspiegel können den Eisprung verhindern oder verzögern. Daneben kommen organische Ursachen wie verschlossene Eileiter, Myome, Polypen oder Verwachsungen nach Operationen und Entzündungen infrage.
Eine große Rolle spielt außerdem das Alter: Die weibliche Fruchtbarkeit nimmt ab Mitte 30 spürbar ab, weil sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Eizellen sinkt. Beim Mann stehen eine eingeschränkte Spermienproduktion und Störungen des Spermientransports im Vordergrund – etwa nach Infektionen, bei einer Varikozele (Krampfader am Hoden) oder aufgrund hormoneller und genetischer Faktoren. Nicht zuletzt beeinflussen Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Über- oder Untergewicht und chronischer Stress die Fruchtbarkeit beider Partner.
Bleibt trotz gründlicher Abklärung ein auffälliger Befund aus, spricht man von idiopathischer Sterilität. Auch in diesem Fall gibt es wirksame Behandlungswege – von der Insemination bis zur IVF.
Erfahren Sie mehr über die häufigsten Gründe für unerfüllten Kinderwunsch – und was sich dagegen tun lässt.
Zyklus, Hormone, Eizellreserve: Was die Fruchtbarkeit der Frau beeinflusst.
Spermienqualität und -transport: die häufigsten Faktoren beim Mann.
Eine der häufigsten hormonellen Ursachen bei der Frau.
Gutartige, aber oft schmerzhafte Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut.
Wie viele Eizellen stehen noch zur Verfügung?
Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien im Labor analysiert.
Am Anfang steht ein ausführliches Erstgespräch: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Vorgeschichte, Ihren Zyklus und Ihre bisherigen Befunde – am besten für beide Partner gemeinsam. Darauf aufbauend planen wir die Diagnostik: Hormonstatus und AMH-Wert aus unserem eigenen Hormonlabor, Ultraschall, bei Bedarf die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit sowie ein Spermiogramm des Partners. Bei Hinweisen auf erbliche Faktoren ergänzen Analysen aus unserem eigenen Genetiklabor, der WIF Genetik, das Bild.
Dabei verbinden wir Erfahrung mit modernster Medizin: Als Pionierinstitut, an dem 1983 das erste IVF-Baby Österreichs zur Welt kam, begleiten wir Paare seit Jahrzehnten – über 30.000 geborene Babys später wissen wir, wie individuell jeder Weg ist. So entsteht Schritt für Schritt ein vollständiges Bild Ihrer Situation – und daraus Ihr persönlicher Behandlungsplan.
Einen unverbindlichen Einstieg bieten unsere kostenlosen Kinderwunsch-Infoabende oder eine Kinderwunsch-Erstberatung an unseren Standorten in Wien, Baden und St. Pölten.
Von Sterilität spricht man, wenn trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft eintritt. Ab einem Alter der Frau von 35 Jahren empfiehlt sich eine Abklärung bereits nach etwa sechs Monaten, da die Fruchtbarkeit dann rascher abnimmt.
Beide Partner sind etwa gleich häufig betroffen: Je 30–40 % der Ursachen liegen bei der Frau bzw. beim Mann, in 15–30 % der Fälle finden sich Faktoren bei beiden. Deshalb gehört zu einer vollständigen Abklärung immer auch ein Spermiogramm des Mannes.
Bei der Frau sind das üblicherweise ein Hormonstatus zu Zyklusbeginn, die Bestimmung des AMH-Werts und ein Ultraschall, bei Bedarf ergänzt um die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit. Beim Mann genügt zunächst ein Spermiogramm. Die wichtigsten Untersuchungen lassen sich meist innerhalb weniger Wochen abschließen.
Bleibt trotz vollständiger Abklärung beider Partner ein auffälliger Befund aus, spricht man von idiopathischer – also unerklärter – Sterilität. Das betrifft etwa 5–10 % der Paare. Auch ohne erkennbare Ursache stehen wirksame Behandlungen zur Verfügung, von der Insemination bis zur IVF.
Das Alter der Frau ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren: Ab etwa Mitte 30 sinken Anzahl und Qualität der Eizellen deutlich. Auch beim Mann verändert sich die Samenqualität mit dem Alter, allerdings wesentlich langsamer. Eine frühzeitige Abklärung schafft Klarheit – behandeln müssen Sie deshalb noch lange nicht.
Ja. Chronischer Stress und seelische Belastungen können sich auf Zyklus, Eisprung und Sexualität auswirken – und der unerfüllte Kinderwunsch selbst ist für viele Paare eine enorme Belastung. Deshalb gehört bei uns auf Wunsch auch die psychotherapeutische Begleitung zur 360°-Betreuung.
Das Wunschbaby Institut Feichtinger ist Vertragspartner des österreichischen IVF-Fonds. Liegt eine medizinische Indikation vor und sind die gesetzlichen Voraussetzungen – etwa die Altersgrenzen – erfüllt, übernimmt der Fonds einen erheblichen Teil der Kosten für IVF- und ICSI-Behandlungen. Wir prüfen gerne gemeinsam mit Ihnen, ob Sie anspruchsberechtigt sind.
Im Erstgespräch nehmen wir uns eine Stunde Zeit für Ihre Geschichte – und planen die passende Abklärung.
Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75
Lernen Sie unser Team kennen und erfahren Sie alles über Ablauf, Erfolgsaussichten und Kosten der Kinderwunschbehandlung – 15 Minuten, kostenlos und unverbindlich, online oder vor Ort.
Nächste Termine