Kinderwunsch ab 40: schwanger werden mit 40 · Wunschbaby Institut Feichtinger Wien
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Kinderwunsch ab 40: Ihre Chancen ehrlich nutzen.

Sie wünschen sich ein Kind – und die Zahl 40 steht plötzlich im Raum. Vielleicht kam erst spät der richtige Partner, vielleicht hatte das Leben andere Pläne. Wichtig ist jetzt nur eines: nicht abwarten. Als Kinderwunsch-Pionier seit 1982 sagen wir Ihnen ehrlich, was ab 40 realistisch ist – und holen mit moderner Medizin das Beste aus Ihren Möglichkeiten heraus.

Schwanger werden mit 40 ist heute keine Seltenheit mehr: Seit dem Jahr 2000 beobachten die Statistiken einen sprunghaften Anstieg der Geburten, bei denen die Frau älter als vierzig Jahre ist. Gleichzeitig gilt: Die natürliche Fruchtbarkeit nimmt bereits ab etwa 30 allmählich ab, ab 35 deutlicher – und ab 40 zählt tatsächlich jeder Monat. Das soll Ihnen keine Angst machen. Es erklärt aber, warum wir Paaren ab 40 zu einem anderen Tempo raten als mit Anfang 30: rasch abklären, ehrlich einordnen, gezielt behandeln – statt wertvolle Zyklen mit Abwarten zu verlieren.

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie sich die Fruchtbarkeit ab 40 verändert, was wir im Wunschbaby Institut Feichtinger konkret für Sie tun – von der AMH-Bestimmung über IVF/ICSI ab 40 bis zur Eizellspende – und wie Ihr Weg Schritt für Schritt aussieht.

Die Fakten

Fruchtbarkeit ab 40: die ehrlichen Zahlen.

Chance auf eine Empfängnis pro Zyklus – warum ab 40 das Tempo den Unterschied macht.

30 %
im idealen Gebäralter zwischen 20 und 25 Jahren
½
ab 35 verringert sich die Chance pro Zyklus etwa um die Hälfte
10 %
mit 40 Jahren sinkt die Chance auf etwa zehn Prozent
50 J.
durchschnittliches Alter, in dem die Wechseljahre eintreten
Was dahintersteckt

Warum die Eizellqualität ab 40 der Schlüssel ist

Der wichtigste Grund für die sinkende Fruchtbarkeit liegt nicht an der Gebärmutter und nicht am Zyklus – sondern an der Qualität der Eizellen. Mit den Jahren steigt der Anteil chromosomal nicht korrekt angelegter Eizellen. Das erklärt beides: die geringere Chance auf eine Schwangerschaft und das höhere Risiko für eine Fehlgeburt.

„Während bei einer 30-Jährigen jede zweite bis dritte Eizelle chromosomal in Ordnung ist, reduziert sich das bei einer 40-jährigen Frau bereits auf zirka jede fünfte bis sechste Eizelle“, sagt Univ.-Prof. Dr. Wilfried Feichtinger, Gründer des Wunschbaby Instituts.

Die gute Nachricht: Chromosomal gesunde Eizellen gibt es auch mit 40 – es sind nur weniger. Genau hier setzt unsere Arbeit an: möglichst viele Eizellen gewinnen, die entwicklungsfähigen Embryonen erkennen und keine Zeit mit aussichtslosen Versuchen verlieren. Und Statistik ist kein Einzelfall: Wie es bei Ihnen persönlich aussieht, zeigt erst die Untersuchung. Mehr zum Hintergrund lesen Sie auf unserer Seite Spätes Mutterglück.

Unser Ansatz

Was wir ab 40 konkret für Sie tun.

Ab 40 behandeln wir nicht nach Schema, sondern mit allem, was ein 360°-Institut mit eigenem Labor bieten kann – abgestimmt auf Ihre Eizellreserve und Ihre Geschichte.

Schnelle, vollständige Abklärung

Am Anfang steht die Bestimmung Ihrer Eizellreserve über den AMH-Wert und die Antralfollikel im Ultraschall, dazu Zyklus- und Schilddrüsenhormone, die Beurteilung von Gebärmutter und Eileitern – und von Anfang an ein Spermiogramm Ihres Partners. So verlieren Sie keine Zeit mit halben Abklärungen.

Personalisierte Stimulation

Die hormonelle Stimulation stimmen wir individuell auf Ihre Eizellreserve ab – mit dem Ziel, aus jedem Zyklus das Maximum an Eizellen zu gewinnen. Sämtliche Methoden werden an die medizinischen und auch psychologischen Bedürfnisse der Frau angepasst.

IVF & ICSI ab 40

Die künstliche Befruchtung ist seit 1982 unsere Kernkompetenz: IVF und ICSI, bei der eine einzelne Samenzelle direkt in die Eizelle injiziert wird. Mehr als 30.000 Kinder sind seit 1983 mit unserer Hilfe zur Welt gekommen.

PGT-A im eigenen Genetiklabor

Mit der Präimplantationsdiagnostik lassen sich die chromosomal gesunden Embryonen für den Transfer auswählen – die Fehlgeburtenrate sinkt, und die Konsequenzen eines aussichtslosen Transfers werden vermieden. Gerade ab 40 ideal – bei uns im hauseigenen Genetiklabor, ohne Umwege.

DuoStim: doppelte Chance

Bei der DuoStim folgen zwei Stimulationen und Eizellentnahmen in einem einzigen Zyklus. So lassen sich innerhalb eines Monats deutlich mehr Eizellen gewinnen – besonders wertvoll, wenn sich bei konventioneller Stimulation nur wenige Eizellen entwickeln.

Eizellspende als Option

Wenn die eigenen Eizellen nicht mehr ausreichen, ist die Eizellspende ein in Österreich seit 2015 gesetzlich zulässiger Weg – Frauen können sich bis zum 45. Geburtstag für diese Therapie entscheiden. Wir sprechen offen mit Ihnen darüber, wann dieser Schritt sinnvoll ist.

Mehr als Medizin

Begleitung, die den Unterschied macht.

Emotional gut begleitet

Ein Kinderwunsch ab 40 bringt oft besondere Fragen mit – und manchmal auch die Erfahrung vorangegangener Enttäuschungen. Unsere psychotherapeutische Begleitung steht Ihnen während der gesamten Behandlung zur Seite. Denn auch die Psyche ist ein wichtiger Parameter in Sachen Kinderglück.

Ernährung & Lebensstil

Eine ausgewogene Ernährung, Folsäure, Vitamin D und der Verzicht auf Nikotin unterstützen Eizellqualität und Zyklus. Speziell für den Kinderwunsch entwickelte Mikronährstoffe finden Sie in unserem FertiFate-Sortiment; Hintergründe liefert unser Ratgeber Ernährung und Kinderwunsch. Ergänzend begleiten wir Sie auf Wunsch mit Komplementärmedizin.

Ihr Weg

Kinderwunsch ab 40: so gehen wir vor.

Ohne Umwege, ohne Warteschleifen – Sie wissen bei jedem Schritt, was als Nächstes kommt.

1

Erstgespräch mit Ultraschall

Ein einstündiges Erstgespräch: Wir besprechen Ihre Geschichte, beurteilen Gebärmutter und Eierstöcke im Ultraschall und planen die weitere Abklärung – für beide Partner.

2

Abklärung in wenigen Wochen

AMH-Wert und Antralfollikel, Zyklus- und Schilddrüsenhormone, Spermiogramm. Ab 40 bündeln wir die Diagnostik, damit keine wertvollen Monate verloren gehen.

3

Ihr persönlicher Plan

Wir ordnen die Befunde ehrlich ein und legen gemeinsam den Weg fest – von der Zyklusoptimierung über IVF/ICSI bis zur Frage, ob DuoStim oder Präimplantationsdiagnostik Ihre Chancen erhöhen.

4

Stimulation & Eizellentnahme

Die Stimulation wird individuell dosiert und engmaschig kontrolliert. Die Eizellentnahme erfolgt in einem kurzen, ambulanten Eingriff – bei Bedarf als DuoStim mit zweiter Entnahme im selben Zyklus.

5

Labor, Blastozystenkultur & PGT-A

Befruchtung mittels IVF oder ICSI, Kultur bis zum Blastozystenstadium – und auf Wunsch die genetische Untersuchung im hauseigenen Labor, um die entwicklungsfähigen Embryonen für den Transfer auszuwählen.

6

Transfer & Nachbetreuung

Der Embryotransfer dauert nur wenige Minuten und braucht keine Narkose. Danach begleiten wir Sie durch Hormonunterstützung, Schwangerschaftstest und die ersten Ultraschallkontrollen.

Jeder Monat zählt – aber Sie müssen nichts überstürzen.

Ab 40 ist Zeit der wichtigste Faktor, den Sie beeinflussen können. Ein Erstgespräch verpflichtet Sie zu nichts: Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung Ihrer Ausgangslage – und entscheiden dann in Ruhe, ob und wie es weitergeht. Aus medizinischer Sicht gilt: Wenn ältere Schwangere medizinisch optimal betreut sind, haben sie eine genauso große Chance, ein gesundes, normal entwickeltes Kind zur Welt zu bringen wie jüngere Frauen.

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Häufige Fragen

Kinderwunsch ab 40: Was Paare uns am häufigsten fragen.

Kann ich mit 40 noch auf natürlichem Weg schwanger werden?

Ja – die Chance pro Zyklus liegt mit 40 Jahren allerdings nur noch bei etwa zehn Prozent, verglichen mit rund 30 Prozent im idealen Gebäralter zwischen 20 und 25. Deshalb gilt ab 40: Warten Sie nicht zu lange. Schon nach wenigen Monaten ohne Erfolg ist eine Abklärung sinnvoll – sie bedeutet nicht automatisch eine Behandlung.

Warum sinkt die Fruchtbarkeit ab 40 so deutlich?

Der Hauptgrund ist die Eizellqualität: Mit den Jahren steigt der Anteil chromosomal nicht korrekt angelegter Eizellen. „Während bei einer 30-Jährigen jede zweite bis dritte Eizelle chromosomal in Ordnung ist, reduziert sich das bei einer 40-jährigen Frau bereits auf zirka jede fünfte bis sechste Eizelle“, sagt Univ.-Prof. Dr. Wilfried Feichtinger. Das erklärt die geringere Schwangerschaftschance und das höhere Fehlgeburtsrisiko – wie es bei Ihnen persönlich aussieht, zeigt erst die Untersuchung.

Welche Untersuchungen sind ab 40 besonders wichtig?

Die Bestimmung der Eizellreserve über den AMH-Wert und die Zahl der kleinen Eibläschen im Ultraschall, dazu Zyklushormone, Schilddrüsenwerte sowie eine Beurteilung von Gebärmutter und Eileitern. Weil bei jedem zehnten Mann die Zeugungsfähigkeit eingeschränkt ist, gehört ein aktuelles Spermiogramm Ihres Partners von Anfang an dazu.

Wie gut sind die Chancen mit IVF ab 40?

Das hängt vor allem von Ihrer Eizellreserve und der Eizellqualität ab – Statistik ist kein Einzelfall, und pauschale Prozentwerte helfen Ihnen wenig. Deshalb steht bei uns die Abklärung am Anfang: Erst mit AMH-Wert, Ultraschall und Spermiogramm können wir Ihre persönlichen Aussichten ehrlich einordnen und den Behandlungsplan darauf abstimmen – etwa mit DuoStim oder Präimplantationsdiagnostik.

Was bringt die Präimplantationsdiagnostik (PGT-A) ab 40?

Weil ab 40 ein größerer Teil der Eizellen chromosomal verändert ist, hilft die Präimplantationsdiagnostik, die gesunden Embryonen für den Transfer auszuwählen: Die Fehlgeburtenrate sinkt, und die Konsequenzen eines aussichtslosen Transfers aufgrund genetisch veränderter Eizellen können vermieden werden. Chromosomen-Analysen der Polkörper empfehlen wir bereits ab etwa dem 38. Lebensjahr – die Untersuchung erfolgt in unserem eigenen Genetiklabor am Standort.

Was ist eine DuoStim – und für wen ist sie sinnvoll?

Bei der DuoStim folgt auf Stimulation und Eizellentnahme in der ersten Zyklushälfte direkt eine zweite Stimulation in der zweiten Zyklushälfte. So lassen sich innerhalb eines Monats deutlich mehr Eizellen gewinnen als mit einer konventionellen Stimulation. Besonders interessant ist das, wenn sich nur wenige Eizellen entwickeln oder die Zahl der testbaren Embryonen für die Präimplantationsdiagnostik erhöht werden soll.

Bis zu welchem Alter ist eine Kinderwunschbehandlung möglich?

Für die Behandlung mit eigenen Eizellen gibt es keine starre Altersgrenze – entscheidend sind Ihre Eizellreserve und Ihre gesundheitliche Eignung für eine Schwangerschaft. Klare gesetzliche Grenzen gelten bei der Eizellspende: Die Empfängerin darf zu Behandlungsbeginn das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Stand: 2026). Die Details klären wir im Beratungsgespräch.

Ist eine Schwangerschaft jenseits der 40 riskant?

Ab dem 35. Lebensjahr wird im Mutter-Kind-Pass formal eine Risikoschwangerschaft vermerkt – das ist zunächst eine Einordnung, kein Alarmsignal. Bei guter medizinischer Betreuung haben gesunde Schwangere über 40 sehr gute Aussichten auf ein gesundes Kind. Besonders geachtet wird auf Blutdruck und Zuckerstoffwechsel; beides ist Teil der normalen Vorsorge und gut kontrollierbar.

Ihr nächster Schritt

Lassen Sie uns keine Zeit verlieren.

Kostenloser Infoabend oder gleich ein ausführliches Erstgespräch mit Ultraschall – Sie entscheiden das Tempo, wir sorgen dafür, dass kein Monat verloren geht.

Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75

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