Samenspende & Eizellspende · Wunschbaby Institut Feichtinger
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Samen- und Eizellspende.

Das Wunschbaby Institut Feichtinger verfügt sowohl über eine interne Samen- als auch Eizellbank.

Überblick

Wann wird eine Eizell- oder Samenspende durchgeführt?

Über unsere interne Samen- und Eizellbank hinaus kooperieren wir mit den namhaftesten europäischen Samen- und Eizellbanken. Dadurch können wir für unsere Patientinnen und Patienten den optimalen Spender bzw. die optimale Spenderin gewährleisten – und somit sowohl hetero- als auch homosexuellen Paaren zu ihrem lang ersehnten Wunschbaby verhelfen.

Für wen

Wann eine Spende der richtige Weg ist.

Ob Samen- oder Eizellspende in Frage kommt, hängt vom medizinischen Befund und vom gesetzlichen Rahmen ab. Beides klären wir vor jeder Entscheidung gemeinsam.

Männliche Fruchtbarkeitsstörung

Wenn keine Samenzellen im Ejakulat nachweisbar sind und auch über eine Hodenpunktion keine verwertbaren Zellen gewonnen werden können, ist die Samenspende ein Weg.

Frauenpaare

Zwei Frauen in einer Ehe, eingetragenen Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft können ihren Kinderwunsch in Österreich mit Spendersamen erfüllen.

Genetische Vorbelastung

Besteht ein hohes Risiko, eine schwere Erbkrankheit weiterzugeben, kann eine Spende – nach humangenetischer Beratung – eine Option sein.

Keine eigenen Eizellen

Nach vorzeitigem Wechsel, bei stark erniedrigter Eizellreserve oder nach erfolglosen Stimulationen kommt die Eizellspende in Betracht.

Behandlungswege

Vom Spendersamen zur Schwangerschaft

Spendersamen kann auf zwei Wegen eingesetzt werden. Welcher davon in Frage kommt, entscheiden Befunde – nicht Gewohnheit.

Insemination mit Spendersamen

Bei durchgängigen Eileitern, regelmäßigem Eisprung und unauffälligem Befund kann der aufbereitete Spendersamen zum optimalen Zeitpunkt direkt in die Gebärmutter eingebracht werden. Der Eingriff ist kurz, schmerzarm und benötigt keine Narkose. Je nach Situation erfolgt er im natürlichen Zyklus oder mit leichter hormoneller Unterstützung, wobei der Eisprung per Ultraschall überwacht wird.

IVF oder ICSI mit Spendersamen

Führen Inseminationen nicht zum Erfolg oder liegen weitere Befunde vor – etwa eingeschränkte Eileiterfunktion, Endometriose oder ein höheres Alter der Frau –, ist die Befruchtung im Labor der nächste Schritt. Dann kommt eine IVF oder eine ICSI zum Einsatz, gefolgt vom Embryotransfer.

Eizellspende

Bei der Eizellspende werden die gespendeten Eizellen im Labor mit den Samenzellen des Partners befruchtet und die entstehenden Embryonen nach einigen Tagen Kultur übertragen. Alle Details zu Voraussetzungen, Altersgrenzen und Ablauf finden Sie auf unserer eigenen Seite zur Eizellspende.

Ablauf

Ihr Weg mit einer Samen- oder Eizellspende.

Der medizinische Teil ist gut planbar. Wichtig ist uns, dass die Entscheidung davor in Ruhe reifen kann.

1

Erstgespräch

Wir sehen uns Ihre Befunde an, besprechen Ihre Vorgeschichte und prüfen, ob eine Spende medizinisch angezeigt und rechtlich möglich ist. Häufig ergeben sich hier noch Alternativen, die zuvor nicht ausgeschöpft wurden.

2

Untersuchungen

Es folgen die notwendigen Untersuchungen: Hormonstatus, Beurteilung von Gebärmutter und Eileitern, Infektionsserologien und – bei männlicher Ursache – ein aktuelles Spermiogramm sowie gegebenenfalls eine humangenetische Beratung.

3

Notarielle Beratung und Zustimmung

Vor der Verwendung von Samen oder Eizellen einer dritten Person ist eine eingehende notarielle Beratung über die rechtlichen Folgen der Zustimmung vorgesehen. Diesen Schritt planen wir gemeinsam mit Ihnen ein.

4

Auswahl von Spender oder Spenderin

Wir suchen ein Profil, das zu Ihnen passt – aus unserer eigenen Bank oder über eine unserer Partnerbanken. Berücksichtigt werden Blutgruppe sowie äußere Merkmale wie Haar-, Augen- und Hautfarbe, Größe und Statur.

5

Behandlung

Je nach Befund erfolgt eine Insemination oder eine Befruchtung im Labor mit anschließendem Embryotransfer. Beides ist ambulant und in unserem Institut gut aufeinander abgestimmt.

6

Nachbetreuung

Wir begleiten Sie durch die Hormonunterstützung, den Schwangerschaftstest und die ersten Ultraschallkontrollen – und bleiben auch danach für Ihre Fragen erreichbar.

Qualität und Auswahl

Unsere Samenbank und Eizellbank.

Wie Spender und Spenderinnen geprüft werden

Vor jeder Aufnahme in unsere Bank stehen umfangreiche Untersuchungen: körperliche Untersuchung, Blutbild und Hormonwerte, Infektionsserologien sowie eine humangenetische Abklärung samt Beratung. Bei Samenspendern wird zusätzlich beurteilt, wie gut die Probe das Einfrieren und Auftauen übersteht – nicht jede Probe ist dafür geeignet.

Proben werden eingefroren gelagert und erst nach Ablauf der vorgesehenen Kontrollzeiträume und wiederholten Untersuchungen freigegeben. Dokumentation und Zuordnung folgen festen Laborroutinen: Jede Probe ist jederzeit eindeutig zuordenbar.

Alles am Standort – mit eigenem Genetiklabor

Das Wunschbaby Institut Feichtinger verfügt über eine eigene Samen- und Eizellbank sowie ein eigenes Genetiklabor. Für Sie bedeutet das kurze Wege, keine unnötigen Transporte Ihrer Zellen und Befunde, die im Haus bleiben und persönlich mit Ihnen besprochen werden.

Darüber hinaus kooperieren wir mit renommierten europäischen Samen- und Eizellbanken. So können wir auch dann ein passendes Profil anbieten, wenn Ihre Merkmalskombination selten ist. Grundlage jeder dieser Behandlungen ist die Kryokonservierung, deren Technik wir 1991 mitentwickelt haben.

Rechtlicher Rahmen

Was in Österreich gilt

Samen- und Eizellspende sind in Österreich im Fortpflanzungsmedizingesetz geregelt. Die wesentlichen Punkte:

  • Eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung ist in einer Ehe, einer eingetragenen Partnerschaft oder einer Lebensgemeinschaft zulässig.
  • Spendersamen darf verwendet werden, wenn der Samen des Partners nicht fortpflanzungsfähig ist – oder wenn die Behandlung bei zwei miteinander lebenden Frauen erfolgt.
  • Die Eizellspende ist zulässig, wenn die eigenen Eizellen nicht fortpflanzungsfähig sind und die Frau zu Behandlungsbeginn das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
  • Eizellen dürfen für eine dritte Person nur vom vollendeten 18. bis zum vollendeten 30. Lebensjahr der Spenderin entnommen werden.
  • Eine anonyme Spende ist nicht erlaubt: Das Kind kann ab dem vollendeten 14. Lebensjahr Auskunft über die Identität der spendenden Person erhalten.
  • Vor der Verwendung von Samen oder Eizellen einer dritten Person ist eine eingehende notarielle Beratung über die rechtlichen Folgen der Zustimmung vorgesehen.
  • Leihmutterschaft ist in Österreich verboten.

Stand: 2026. Die Rechtslage entwickelt sich weiter, und manche Konstellationen sind Einzelfallfragen – im Beratungsgespräch klären wir konkret, was für Sie gilt. Einen Überblick finden Sie auch auf unserer Seite zu den rechtlichen Grundlagen.

Sie möchten Samen spenden?

Mit einer Samenspende kann so mancher Frau zum eigenen Kind verholfen werden, auf das sie ohne Samenspende verzichten müsste.

Wenn Sie Samenspender bei uns werden möchten, kontaktieren Sie bitte Doz. Dr. Peter Kemeter:

Tel: +43 664 922 4886
E-Mail: peter.kemeter@wunschbaby.at
Fax: +43 1 25 33 0 33 4922

Er informiert Sie gerne darüber, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, wie der Vorgang abläuft und welche Aufwandsentschädigung Sie dafür zu erwarten haben.

Was Sie als Spender wissen sollten

Vor der Aufnahme stehen ein ausführliches Gespräch und mehrere Untersuchungen – darunter Blutbild, Hormonwerte, Infektionsserologien und eine humangenetische Abklärung. Sie erfahren dabei auch, welche Ergebnisse für Sie selbst relevant sein könnten.

Rechtlich entstehen für Sie durch die Spende keine Vaterschaft und keine Unterhaltspflichten gegenüber dem Kind. Gleichzeitig gilt in Österreich: Eine anonyme Spende ist nicht möglich. Das Kind kann ab dem vollendeten 14. Lebensjahr Auskunft über Ihre Identität erhalten. Diesen Punkt besprechen wir vorab sehr offen, weil er zur Entscheidung dazugehört (Stand: 2026).

Erfahrung seit den Anfängen der Reproduktionsmedizin

Das Wunschbaby Institut Feichtinger ist seit 1982/83 Pionier auf diesem Gebiet und hat die Technik der Kryokonservierung 1991 mitentwickelt. Mit eigener Samen- und Eizellbank, eigenem Genetiklabor und den Standorten Wien, Baden und St. Pölten begleiten wir Sie umfassend – über 30.000 Kinder sind mit unserer Hilfe zur Welt gekommen.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Samen- und Eizellspende.

Ist die Samenspende in Österreich anonym?

Nein. In Österreich ist ausschließlich die offene Spende erlaubt. Das bedeutet: Das Kind kann ab dem vollendeten 14. Lebensjahr Auskunft über die Identität des Spenders bzw. der Spenderin erhalten. Rechtliche Elternschaft und Unterhaltspflichten entstehen dadurch nicht – Eltern sind die Menschen, die das Kind gemeinsam gewollt haben und aufziehen (Stand: 2026).

Wie wird ein passender Spender ausgewählt?

Wir berücksichtigen die Blutgruppe sowie äußere Merkmale wie Haar-, Augen- und Hautfarbe, Körpergröße und Statur, damit das Kind gut in Ihre Familie passt. Eine Auswahl nach Eigenschaften, die über diesen Rahmen hinausgeht, findet nicht statt. Sie werden in die Auswahl eingebunden und können Fragen zum Profil stellen.

Können zwei Frauen in Österreich Spendersamen nutzen?

Ja. Seit der Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes ist die Behandlung von zwei miteinander in Ehe, eingetragener Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft lebenden Frauen mit Spendersamen zulässig. Mehr dazu auf unserer Seite zum Kinderwunsch gleichgeschlechtlicher Paare.

Braucht es für eine Spende eine notarielle Beratung?

Ja. Werden Samen oder Eizellen einer dritten Person verwendet, ist vor der Behandlung eine eingehende notarielle Beratung über die rechtlichen Folgen der Zustimmung vorgesehen. Wir sagen Ihnen frühzeitig, wann dieser Termin sinnvoll ist, damit er den Behandlungsablauf nicht verzögert.

Insemination oder IVF – was ist bei Spendersamen sinnvoller?

Das hängt von Ihren Befunden ab. Bei durchgängigen Eileitern, regelmäßigem Eisprung und jüngerem Alter ist die Insemination der schonendere erste Weg. Liegen weitere Befunde vor oder bleiben Inseminationen erfolglos, wechseln wir zu IVF oder ICSI. Wir beginnen grundsätzlich mit dem einfachsten Verfahren, das realistische Aussichten hat.

Werden Spenderproben auf Infektionen und genetische Erkrankungen untersucht?

Ja. Alle Spender und Spenderinnen durchlaufen die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen, darunter Infektionsserologien und eine humangenetische Abklärung mit Beratung. Samenproben werden eingefroren gelagert und erst nach Ablauf der vorgesehenen Kontrollzeiträume und wiederholten Tests freigegeben.

Können Samen- und Eizellspende gleichzeitig eingesetzt werden?

Das ist eine Frage des Einzelfalls und rechtlich eng geregelt. Bitte sprechen Sie uns dazu direkt an: Wir prüfen Ihre Konstellation und sagen Ihnen offen, was in Österreich zulässig ist und was nicht (Stand: 2026) – ohne Sie mit unrealistischen Erwartungen ins Ausland zu schicken.

Wie sage ich meinem Kind, dass es mit einer Spende entstanden ist?

Weil in Österreich nur die offene Spende möglich ist, empfehlen wir, die Entstehungsgeschichte von Anfang an als selbstverständlichen Teil der Familiengeschichte zu behandeln. Kinder kommen damit erfahrungsgemäß gut zurecht, wenn sie es früh und altersgerecht erfahren – nicht als spätes Geheimnis. Für diese Gespräche nehmen wir uns gerne Zeit, auch mehrfach.

Ihr nächster Schritt

Wir erfüllen Ihren Kinderwunsch!

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Samen- und Eizellspende.

Oder rufen Sie uns an: +43 1 877 77 75

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