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Weil die Samenqualität seit Jahrzehnten kontinuierlich abnimmt und immer mehr Paare - darunter auch gleichgeschlechtliche Paare - auf eine Samenspende angewiesen sind, hat das Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden eine eigene Samenbank eröffnet. Embryologin Dr. Jana Schneider spricht in dieser Episode darüber, warum dieser Schritt gerade jetzt wichtig ist und weshalb es wertvoll ist, die Spender persönlich kennenzulernen, statt nur auf ausländische Samenbanken zurückzugreifen. Sie erklärt, wer in Österreich Spender werden kann, welche Untersuchungen dazugehören (Spermiogramm, Blutuntersuchung auf Hepatitis B/C und HIV, Chlamydien-Test und Karyogramm), wie der Weg vom ersten Gespräch bis zum Einfrieren der Proben verläuft und wie lange die Samenzellen in flüssigem Stickstoff gelagert werden dürfen. Außerdem geht es um die rechtlichen Rahmenbedingungen: die Begrenzung auf maximal drei Familien pro Spender, die Halbanonymität in Österreich und das Recht des Kindes, ab 14 Jahren die Identität des Spenders zu erfahren. Ihre Botschaft an unentschlossene Männer: sich informieren, das Gespräch suchen - und sich danach in aller Ruhe entscheiden.


